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Kurzporträt 

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) ist eine Non-Profit-Organisation und der Rechtsform nach ein eingetragener Verein. Als Joint Industry Committee (JIC) betreibt sie syndikalisierte Forschung unter Einbeziehung aller relevanten Marktpartner, konkret: den Verkäufern und Käufern von Medialeistungen.

Der Verein wird allein von seinen Mitgliedern getragen und finanziert. Garantie für die Stabilität dieser Organisationsform ist die Transparenz des gesamten Systems der Datengenerierung und -verarbeitung für alle Vereinsmitglieder, ein gleiches Informationsniveau für alle. Die große Fallzahl und die Aktualität der Daten sichern die Aussagen der Gesamtstudien mit größter statistischer Sicherheit ab und erlauben darüber hinaus, die Besonderheiten regionaler und saisonaler Gegebenheiten sehr weitgehend zu analysieren.

Als „Allmedia-Dach“ ist die ag.ma dem Konsens verpflichtet. Zugleich ist sie aber immer bemüht, die besten Methoden und Techniken einzusetzen und ist hier in vielen Fällen Vorreiter neuer Anwendungen. Mit ihren allgemein anerkannten Forschungsergebnissen erstellt sie die "Werbewährung" Deutschlands. Sie hat zahlreiche Standards für die Mediaforschung entwickelt, die mittlerweile auch in anderen Ländern zum Instrumentarium der jeweils eigenen Forschung gehören.

Gegründet im Jahre 1954 zur Erforschung der Lesegewohnheiten der Deutschen (im Alter ab 14 Jahren), erweitert sich das Forschungsspektrum der ag.ma beständig durch die kontinuierlich wachsende Medienvielfalt. Was damals zunächst mit einigen wenigen Printmedien und Agenturen begann, umfasst heute auch die Gebiete Fernsehen und Radio, Kino, Plakat und Online-Medien. Die ag.ma erforscht, wie die Verbraucher die gesamte Palette der Mediengattungen nutzen. Die aufwändigen Untersuchungen mit zum Teil mehr als 50.000 Interviews ergeben jene Daten, die in der ma (Media-Analyse) veröffentlicht werden. Mit der Durchführung dieser umfangreichen empirischen Erhebungen werden kontinuierlich die führenden Meinungsforschungsinstitute dieses Landes beauftragt. Auf der Basis dieses Datenmaterials wird künftiges Mediennutzungsverhalten prognostiziert. 

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